mit Sidsel, Maria, Rasmus und Ivana in der Warteschlange |
Wonderland |
hier hab ich doch mal ausgesetzt |
Rasmus ganz cool |
Ankunft im Algonquin Park |
Baz erklärt die Basics und danach ab in die Kanus |
Maria, Ivana und Sophia in ihrem Kanu |
Im Park hieß es dann umziehen, das Gepäck einschließlich Schlafsäcken, Zelten und Essen in die Kanus laden und lospaddeln. Ich hätte nie gedacht dass soviel Zeug in Kanu passt. Am See war einiges los und wir konnten viele andere Paddler sehen. Im Sommer ist hier Hochsaison und es sind so viele Paddler unterwegs, dass es an engen Passagen (manchmal muss man das Kanu auch tragen um weiter zu kommen) zu Stau kommen kann.
Am Einstieg war also einiges los, aber sobald wir weiter draußen waren hat sich das in der Weite des Sees verloren. Freitag war perfektes Wetter und wir hatten ein super Paddeltour bis zu unserem Campingplatz. Achso ein Campingplatz mitten im Park bedeutet übrigens nur eine ausgewiesene Stelle an der man sein Zelt aufschlagen kann und in deren Nähe es ein Plumpsklo gibt. Das Plumpsklo (hier Thunder Box genannt) ist eigentlich nur eine Holzkiste mit einem Loch und einer Grube unten drunter.
Die Seen sind endlos und besonders schön bei Sonnenschein |
ich war mit Sidsel in einem Kanu |
Auf dem Weg zu unserem Campingplatz gibt es eine sogenannte Portage, wo man das Kanu über einige Meter tragen muss. Also das ganze Gepäcke raus, Kanu tragen und das ganze Gepäck wieder rein. Sidsel (mit der ich mir ein Kanu teilte) und ich haben vorallem die Künste der Kanadier bewundert ein Kanu zu tragen. Sie nehmen es einfach über Kopf und dann heißt es ausbalancieren. Ich hab das natürlich auch versucht, konnte das Kanu dann aber nur mit Pablo und Chun-soo zusammen tragen. Das Ausbalancieren ist echt nicht so ohne haha. Einaml am Campingplatz angekommen haben wir dann den Rest des Tages damit verbracht die Zelte aufzubauen und Holz zu sammeln. Ivana und ich sind mit Beil uns Säge losgezogen und haben in der Nähe des Camps einen ganzen umgefallenen Baum zerlegt (der war allerding nur etwa so dick wie ein Oberarm). Maria und Jakob sind gleichzeitig mit dem Kanu losgezogen um totes Holz direkt vom Ufer des Sees zu sammeln. Wir hatten am Ende genug Holz für den ganzen Abend.
Abendnebel überm See |
bei Windstille ist das Wasser unglaublich still |
Lagerfeuer Stimmung |
die Bieber haben sich von uns überhaupt nicht stören lassen |
Nach dem Frühstück sind wir wieder in die Kanus mit dem Ziel an einer bestimmten Stelle Bieber zu beobachten. Wau und wir haben wirklich welche gesehen. In der Umgebung der Bieber ist das Wasser total flach und überall sind abgefressene Bäume und Äste im Wasser. Baz erklärte uns, dass wenn der Wasserstand zu niedrig ist man laufen muss und es nicht möglich ist sie mit dem Kanu zu erreichen. In der Bieber Gegend haben wir dann auch wieder Holz besorgt und spezielle Steine um eine Sauna zu bauen. Wir haben wirklich unmengen von Holz in die Kanus geladen. Dabei hatten wir einen kleinen Beobachter. Ein freches Backenhörnchen das scharf war auf Snacks, wie Kekse oder Chips. Pablo und Alex waren etwas zu mutig und wurden beim Füttern gebissen. Das Backenhörnchen war aber auch enfach zu süß.
das freche Backenhörnchen |
Die Sauna ist eigentlich nur ein altes Zelt mit einem Loch im Boden und einer extra Plane oben drüber.
Vorbereitungen für das Lagerfeuer zum Erhitzen der Saunasteine |
Kanu fahren bei Nacht und Nebel |
Maria und Ivana |
Gegen 24 Uhr als die meisten schon schliefen, hörten Sidsel, Maria und Ivana den Ruf eines Elches. Kurz darauf konnten sie Baz hören, der sich bei den Kanus rumtrieb. Er hatte die Nacht zuvor beim Küchenzelt einen gesehen und wollte nachsehen ob noch jemand wach war um mit ihm per Kanu Ausschau nach Elchen zu halten. Da Vollmond war meinte er, dass sie am Ufer gut zu sehen seien. Sidsel, Maria, Ivana und ich fanden das natürlich totla spannend und haben uns mit Baz auf 2 Kanus aufgeteilt um nach Elchen zu schauen. Für mich war das das Beste am ganzen Algonquin Park Trip. Nachts im Kanu zusammen mit Maria und Ivana auf den Fersen von Baz und Sisdel. Wir waren total leise und lauschten um zu hören aus welcher Richtung die Rufe des Elches kamen. Nach etwa einer Stunde waren wir uns sicher einen Elch ausgemacht zu haben. Wenn wir mit den Kanus ganz still ware und uns 1-2 m entfernt vom Ufer aufhielten könnten wir hören, wie es sich durchs Unterholz bewegte und dabei die Äste krachten. Wuhha einmal waren wir so nah am Ufer, dass Maria und ich etwas Angst bekamen weil wir es so laut hören konnten und Baz meinte männliche Elche haben keine Angst vor uns. Also sind wir lieber wieder etwas weiter weg gepaddelt. Nachdem wir eine weitere halbe Stunde gewartet hatten, dass der Elch ans Ufer kommt, haben wir aufgegeben. Wir waren total durchgefroren und müde. Dennoch war es eine tolle Nacht und ein unvergessliches Erlebnis.
Am Sonnatg haben wir dann unsere Zelte abgebaut alles wieder eingepackt und sind zurück zum Ausgangspunkt gepaddelt. Abends um 7 Uhr war ich dann wieder daheim und über glücklich über eine Dusche nach 3 Tagen draußen.
Morgennebel kurz vor Sonnenaufgang |
Heute ist Thanksgiving in Kanada und Sidsel hatte die grandiose Idee ein Thanksgiving Dinner für unseren Kreis aus internationalen Studenten zu veranstalten. Sie und Rasmus bereiten den Truthahn vor während Jakob und ich für die Verpflegung mit Pies zuständig sind. Inzwischen sind 18 Personen eingeladen. Ich denke das wird ne super Party heute abend, weshalb ich mich jetzt ans Pecan Pie backen mache. Leider ist der Ofen bei uns im Haus grade kaputt gegangen welhalb ich jetzt ne Lösung dafür finden muss. Bei nächsten mal also mehr über Thanksgiving in Kanada.
Hier wieder einmal weitere Fotos von mein Algonquin Ausflug.
Der erste Eindruck vom Park |
Wir waren mit 5 Kanus unterwegs |
Pablo an der Portage. Hier mussten wir die Kanus tragen. |
ein Haufen Gepäck |
MAria und Jakob sammeln Holz mit dem Kanu |
Sonnenuntergang |
MAria und Sidsel am Feuer |
Kanufahren nacht mit wirklich viel Nebel |
kurz vor Sonnenaufgang |
Sonnenaufgang. Als würde der Wald brennen |
langsam verzieht sich der Nebel |
Sophia in ihrem Schlechtwetter - Kanu - Outfit |
Auf der Suche nach den Biebern. |
Ein Bieberdamm stellte kein großes Hinderniss dar. |
Bieberterritorium |
Ivana konnte irgendwann nicht mehr sitzen und hat einfach im Stehen gepaddelt |
Indian Summer. Die Bäume werden wirklich knall rot. |
Die Bootsanlegestelle bei unserem Camp. |
Jubel als wir endlich fertig waren mit Holzzersägen. |
die Saunasteine |
Das Saunazelt wird einfach über die Steine gestülpt. |
Un nach der Sauna alle ab in den See |
Alle lauschen Baz's Geschichten |
STEAKS |
Ivana und Hana |
Morgennebel |
Melissa |
so tragen Kanadier ihre Kanus |
Das Wetter am letzten Tag war nicht perfekt. |
Das letzte Kanu aufladen und ab nach Hause. |