Segeln auf der Niddatalsperre mit Matti, Bine, Andy und Mara |
Die letzten zwei Wochen gingen vorbei wie im Flug. Ich hab fast alle Freunde in Frankfurt nochmal treffen können. Nicht nur bei meiner Abschiedsparty, die super war und erst vom Regen gegen halb 3 Uhr nachts gestoppt wurde, sondern auch bei vielen kleinen Treffen habe ich mich von allen verabschiedet. Danke für eure Zeit ,eure tollen Geschenke und all die Wünsche die ihr mir mitgegeben habt.
Obwohl ich jetzt schon in Toronto bin kommt es mir immernoch irgendwie unwirklich vor, dass ich jetzt die nächsten paar Jahre hier wohnen soll. Aber vielleicht kommt das sobald ich hier einige Leute kennen lerne.
Mein Flug war super, auch wenn ich in der letzten Reihe in der Mitte saß und somit aber in unmittelbarer Umgebung vom Klo. Neben mir saßen Carina und Chris mit denen ich gleich mal ein längeres Schwätzchen hielt. Wir haben uns so gut verstanden, dass die Flugbegleiter uns für einer Reisegemeinschaft hielten. Haha der eine Stewart hat auch Carina und mir einen Drink nach dem anderen ausgegeben (Chris hat da grade geschlafen), weil ich direkt neben so einem Essenskontainerverstaubereich (oder wie man das nennen soll) saß. Er wollte uns dafür entschädigen, dass ich bei jedem Raus und Rein des Kontainers einen Hintern vorm über meiner Schulter hängen hatte (das war aber auch echt ein bisschen nervig).
Carina ist 29 (mach zur Zeit ihren Doktor in Neurowissenschaften) und flog nach Toronto weil sie heute auf einer Hochzeit auf den Toronto-Islands eingeladen ist. Danach will sie mit ihrem Bruder ein Auto mieten und innerhalb von 3 Wochen damit bis nach Calgary fahren (das sind 3500km). Chris ist Anwalt und kehrt nach Tornto zurück, nachdem er 7 Jahre in China gearbeitet hat. Auf seiner Reise zurück nach Kanada hatte er sich nochmal Europa angeschaut.
Ich wurde am Flughafen wie geplant von meiner Vermieterin Tam abgeholt. Sie ist Vietnamesin und wohnt seit 20 Jahren in Kanada. Auf der fahrt zum Haus (über einen zum Teil 16-spurigen Highway) erzählte sie mir gleich, dass zur Zeit 2 Deutsche im Haus leben und am Montag eine weitere Deutsche einziehen wird. Die zwei deutschen Jungs, die sich ein kleines Zimmer teilen sind Abiturienten und für einen 4 wöchigen Sprachkurs hier. Am Montag reisen sie ab. Ansonsten habe ich noch 4 Mitbewohner getroffen, konnte mir aber nur von Sarah den Namen merken. Sarah kommt aus Ghana, arbeitet in einer Backfabrik und ist seit 6 Jahren in Kanada.
Die Aussicht von meinem Zimmerfenster heute morgen |
Mein Zimmer hier ist sehr klein (kleiner als mein altes Zimmer zuhause) und ich Teile mir das Bad mit 2 Leuten auf meinem Stockwerk. Weil hier glaube ich viel Durchgangsverkehr ist, was Mieter angeht, sind Bad und Küche ziemlich unpersönlich und neutral. Insgesammt sind ca 10 Personen im Haus und es gibt 2 Küchen. Lange werde ich hier wahrscheinlich nicht wohnen, denn es sind einfach zu viele Leute auf engem Raum. Dennoch ist es aber sauber und vor meinem Zimmer ist ein riesige Terrasse. Zur Zeit ist es hier 7:30 Uhr und es ist total ruhig im Haus. Ich werde heute mal die Umgeung erkunden. Gestern abend habe ich immerhin den Supermarkt gefunden und mir fürs Frühstück Kornflakes geholt (war einfach zu müde um mich mit komplizierteren Kaufentscheidungen auseinader zu setzen).
ihr könnt jetzt übrigens auch gerne hier Kommentare reinschreiben (mit Namen URL einfach leer lassen)
AntwortenLöschenSchön, dass du gut angekommen bist. Bei dir muss man sich ja auch eigentlich keine Sorgen machen, dass du nicht zurecht kommst. Ich wünsche dir eine entspannte Eingewöhnungsphase in deinem neuen Umfeld.
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