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Sonntag, 23. September 2012

Calgary



Rasmus (Däne), Maria (Dänin) und Ivana (Kroatin) im Cameron House
Letzten Freitag (7. September) war ich mit einigen internationalen Studenten im Cameron House. Das ist eine sehr gemütliche Musik Bar in Dowtown Toronto, die Rasmus, Sisdel und Maria (alle drei sind Dänen) auf einem ihrer Streifzüge durch Toronto entdeckt haben. Es war ein lustiger Abend in ner Runde von etwa 10 Leuten. Auf dem Heimweg hatten Pablo und ich so Hunger, dass wir unbedingt an einem Hotdog-Stand halten mussten. Erst waren wir etwas skeptisch weil Rasmus einige hygienische Bedenken hatte aber der Hunger und die Neugier waren stärker. 
Hotdog Party
HAHA war fast wie ne kleine Party weil am Ende fast jeder nen Hotdog gegessen hat. Pablo (Spanier) bereute allerdings auf seinen so viele Jalapenios gemacht zu haben. Ich hatte Sauerkraut und saure Gurken und vorsorglich keine Jalapenios. Etwas scharf war der HotDog am Ende doch weil ich anscheinend den Chilliketschup statt des normalen genommen hatte. 
Rasmus, ich, Ivana, Pablo und Maria





Das I-Tüpfelchen auf allen Hotdogs bildete jedoch das Topping aus künstlichen Speck Streuseln. Hier gibt es übrigens keine gerösteten Zwiebeln dafür aber frische Zwiebeln und außerdem Oliven, eingelegte Paprika und Sauerkraut dazu natürlich verschiedenen Ketchup Sorten (Barbecue, Chilli und normal) sowie Senf und Majo.






Das Royal Ontario Museum
Für das Wochenende hatte ich mir extra nix vorgenommen, da ich ja ursprünglich nach Calgary fliegen sollte. Der Flug wurde auf Grund technischer Schwierigkeiten immer weiter nach hinten geschoben und so bin ich  folgenden Samstag nach Calgary geflogen. Samstag war demzufolge ein faulenz Tag der nur mit einem kleinen Radausflug zu Ikea gefüllt wurden. Will, mein Mitbewohner, war hinterher der Meinung ich hätte nur Sachen gekauft die ich nicht brauche. 
Hihi ein bisschen Recht hat er ja, denn eine Kerze, eine kleine Pflanze und Schokolade braucht man nicht unbedingt. Aber ich hab unter anderem auch ne Vollkornbrot Mischung (gleich mal auf Vorrat 3) gekauft und auch am selben Abend gebacken. Ahh welch eine Wohltat. BROT. Wirklich ich kann mich einfach nicht an kanadisches Brot gewöhnen. Außerdem hab ich Espresso und nen Milchaufschäumer gekauft und am selben Abend gabs nen Latte Macchiato für mich und Julia. Meine Stimmung ging direkt nach oben. Etwas Luxus muss ich mir hier einfach gönnen. Will und Andre haben große Augen gemacht, soviel Aufwand für nen Kaffee.
Die Sonderaustellung für Dinosaurier ist gigantisch
Da ich für Sonntag auch keine Pläne hatte bin ich spontan mittags zum Royal Ontario Museum (ROM) gefahren. Das ROM ist das größte Museum über Naturkunde und Weltgeschichte in Kanada und auch bekannt für seine Architektur. Dem entsprechend habe ich fast 4 Stunden dort verbracht. Zurzeit gibt eine besondere Dinosaurier Ausstellung aber sie haben auch in der regulären Ausstellung unglaublich viel über Dinosaurier. Generell ist das Museum auch sehr gut auf Kinder ausgerichtet. Es gibt unendlich viele Sachen zum Anfassen und mitmachen. Eine Ecke bestand aus einem riesigen Sandkasten, in dem Kinder selber Saurierknochen  ausgraben konnten. Besonders gefallen hat mir die nachgebildete Fledermaushöhle, die reguläre Dinosaurier Ausstellung und die Ausstellung über Asien, welche Samurai-Rüstungen und Waffen, Tempelnachbildungen und Modelle von Wohnhäusern beinhaltet. Und natürlich nicht zu vergessen die Mineralien – Ausstellung. Unendlich viele riesige Fundstücke von Mineralen, Edelmetallen. Auch Diamanten wurden ausgestellt und eine Vielzahl von Meteoriten Stücken sortiert nach ihrer Zusammensetzung. 
Augengneis in etwas anderen Dimensionen
Also an alle Mineralogen und Geologen: wenn ihr mal in Toronto seid müsst ihr euch die unbedingt anschauen. Da der Akku von meiner Kamera leer war hatte ich nur mein Handy dabei um Fotos zu machen. Daher gibt es nicht viel und vor allem nicht besonders gute Fotos vom ROM. 

Abends war ich dann noch mit Julia im Kino in dem Film The Words. Julia arbeitet in einem Falafel-Laden in der Yorkdale Mall, welche nur 20 min von uns entfernt ist. Da gibt es auch ein riesiges Kino. 


mein Schriebtisch
Montag wieder in der Uni erwarteten mich gute Nachrichten. Poula, eine der Sekretärinnen hatte 2 Schreibtische und einen Ordnerschrank für mein Labor/Büro aufgetrieben. Da die Schränke extrem schwer waren hat sie mich gleich mal allen Graduate Students auf meinem Gang vorgestellt. Dank einer Studenten Armee von 10 Leuten konnten wir die Tische und den Schrank in einem Zug mit dem Lastenaufzug (der ist größer als mein Zimmer) ins Labor verfrachten. Das beherbergte bis dahin nur einige Kisten von Christian (zu Erinnerung mein Prof).  
der Rest des Labo
    Zuhause eine weiter Überraschung: JAA meine Pakete sind   
    da!! Das ist ja wie Weihnachten auch wenn alles gebrauchte 
    Sachen sind. Endlich hatte ich wieder eine Auswahl an
    Schuhen und richtige ordentliche Messer zum Kochen.



die Niagarafälle



Montagabend sind auch Paula und Eike, welche ihre Hochzeitsriese zufällig nach Kanada machen in Toronto angekommen. Eikes Eltern sind auch grade in Toronto zu um Eikes Bruder zu besuchen, der in Toronto wohnt. Da Eikes Mutter wegen Problemen mit ihren Ohren nicht fliegen darf machen sie eine 7 Wochen lange Reise um Folke hier zu besuchen. Sie sind auf einer 2 Wochen langen Schiffsreise nach New York gefahren und von dort mit dem Auto nach Toronto. Nach 4 Wochen in Kanada werden sie mit der Queen Mary in einer Woche zurück nach Deutschland fahren.
Paula und Eike auf ihrer Hochzeitsreise
Am Dienstag sind wir alle zusammen nach Niagara Falls gefahren. Wir haben die Maid of the Mist Boottour bis ran an die Fälle gemacht. Man wird wirklich klitschnass, wenn sich das Boot dem Hufeisenteil der Fälle nähert. Das Wetter war super und die Nachmittagssonne bescherte uns einen Regenbogen über den Fällen. Es war wirklich ein suuuper Tag. Während ich Mittwoch und Donnerstag wieder in die Uni musste um an diversen Orientierungsveranstaltungen teizunehemen und mein Büro/ Labor einzurichten, blieben Paula und Eike noch für zwei Tage bei den Niagarafällen. 
Toronto Blue Jays
Freitag Abend haben wir uns dann wieder getroffen und sind mit Eikes gesamter Familie zu einem Baseballspiel gegangen. 
Die Toronto Blue Jays gegen die Bosten Red Sox. Das Spiel ging 4 Stunden aber es gab drei Homeruns und am Ende einen ziemlich spannenden Endspurt. Leider haben die Red Sox gewonnen.
Baseball und Hotdogs









Pilot spielen im Cockpit der DC 3
Samstag morgen bin ich mit Christian nach Calgary geflogen. Dort habe ich John und Justin kennengelernt. Wir haben zusammen Messgerät, den EM-Bird  für einen Testflug vorbereitet.John ist der Techniker, der den Bird gebaut hat und Justin ist ein Doktorrand von Christian, der während seiner Doktorarbeit in Edminton bleiben wird. Zu seinem Schwerpunkt gehören unter anderem Eisbohrungen und Eisproben. Ursprünglich wollten wir mit dem Bird einen Testflug machen, aber da das Flugzeug und einige Papiere bis Dienstag Mittag noch nicht soweit waren, wurde der Flug auf später verschoben. Calgary war echt super ich konnte im geasmmten Hangar Bereich rumlaufen und die Werkstätten erkunden in denen Kenn Borek Air Flugzeuge repariert und wartet. 
Justin und die DC 3
Unser Flugzeug ist eine DC3, die 1936 gebaut wurde. Natürlich ist kein Teil an der MAschine mehr so alt. Die Flugzeuge werden bei der Wartung total auseinander genommen. Als ich ankam waren keine Sitze in unserem und ein Teil des Boden fehlte. Zusammen mit Justin habe ich die neue Servey Kamera eingerichtet. Jetzt kann mna vom inneren des Flugzeugs die Kamera per Joystick in jegliche Richtung drehen. Da die Messungen aus der Luft bisher immer vom Helikopter aus gemacht wurden ist die Zusammenstellung des Systems neu. Da der Bird an einem Kabel etwa 15m über dem Eis fliegen soll, wurde im Innenraum des Flugzeug eine große Winde installiert um den Bird an einem Kabel herab zu lassen. Der Bird wird dann etwa 100m unter dem Flugzeug hängen. 
Arbeiten an der Winde mit John, Christian und Justin
Da das System komplett eingerichtet werden musste konnte ich sehr viel über den Aufbau lernen. John hat mich später als seinen Lehrling bezeichnet. Nicht alles was wir brauchten war gegeben, so mussten wir z. B. einen Weg finden 2 Laptops an Bord mit Strom zu versorgen. Ich durfte alle dafür notwendigen Kabel und Verbindungen basteln. Ich weiß das klingt nicht besonders spannend aber wenigstens habe ich nicht nur den Anderen über die Schulter geschaut sondern auch selber was gemacht und ich konnte meine Ideen einbringen.
John hat übrigens auch zwei Birds für das Alfred Wegener Institut gebaut. Deren Flugzeug war auch zur Ausrüstung bei Kenn und Borek LTd und stand direkt neben unserem. John baut außerdem zur Zeit einen weiteren Bird für einen japanischen Kunden. Er wird im September einen Testflug mit einem Helikopter machen und hat mich dazu eingeladen. John arbeitet für eine Firma in Toronto also wird der Flug nicht weit von hier entfernt stattfinden.

Inzwischen bin ich wider seit 5 Tagen in Toronto. Ich hab mich mal wieder mit meinen iternationale Freunden getroffen und Donnerstag hab für die ganze Runde Pizza gebacken. Wir haben uns bei MAria getroffen m einen Ausflug in den Algonquin National Park zu planen. Wir werden nächstes Wochenende zubzehnt dorthin fahren und mit einem Guide eine Camping und Kanu Tour machen. Das wird bestimmt super. Gestern abend waren wir alle zusammen kroatisch Essen. Da wir eine Gruppe unterschiedlicher Nationalitäten sind, werden wir versuchen alle mindestens einmal der entsprechenden Nationalität Essen zu gehen. Da die meisten internationalen Studenten nur für 4-5 Monate hier sind versuchen sie so viel wie möglich zu unternehmen. Morgen fahren wir zusammen ins Wonderland, den größten Erlebnispark in Kanada. Das wird bestimmt ein riesen Spaß.
Unten folgen mal wieder ein paar Fotos:
Die normale Dinosaurier Ausstellung des ROM ist auch beeindruckend. Das hier ist aber ein Vorfahr der Säugetiere.
Außenansicht ROM


der amerikanische Teil der Niagara Fälle

der kanadische Teil der Niagara Fälle

die Maid of the Mist Tour war erfrischend

die Aussicht vom Boot auf die Fälle war unglaublich

die Nahcmittagssonne bescherte uns nen Regenbogen. Es ist nicht leicht dem Patriotismus der Kanadier zu widerstehen.

Die Rainbowbridge hinter einem Regenbogen

da unten auf so nem Boot war ich

das sogenannte Hufeisen


ein ziemlich leeres Flugzeug

Wir bringen den Bird zurück in den Hangar. Christian trägt das hintere Ende

Dienstag, 4. September 2012

Bagel Week



bei der Dachterrassenparty
Am Montag hab ich mich endlich mit meinem Supervisor Christian Haas getroffen. Wir haben uns super verstanden und erstmal Geschichten ausgetauscht über unseren Umzug nach Toronto. Er hat vorher in Edminton gewohnt und ist mit seiner Frau und seinen drei Kindern (11, 15, 18 Jahre) mit dem Auto auf einem 12 Tage langem Trip nach Toronto gezogen. Sie haben hier ein Haus gekauft und ihr altes in Edminton verkauft. Die Lage zur Uni ist aber etwas ungünstigt, da man von seinem Haus zur Uni 50 Minuten braucht, obwohl er zwischen Innenstadt und Uni wohnt. JA eines der größten Themen ist hier immer wo jemand wohnt und wie teuer die Miete ist. Ein Student der in Downtown wohnt wird generell immer beneidet auch wenn er dann ne Stunde braucht um in die Uni zu fahren. Dennoch bin ich erstmal damit zufrieden bei der Uni zu wohnen. Die Miete ist so günstig, dass ich billiger wegkomme, auch wenn ich mir ne Monatskarte für 100 Dollar kaufe (die ist hier nicht im Studentenausweis mit drin auch wenn ich pro Semester 4000 Dollar Studiengebühren zahle).
Ich werde ein Büro bekommen, dass wohl eigentlich kein Büro ist sondern ein Labor. Das zweitgrößte Labor im Gebäude. Es hat leider kein Fenster und zurzeit noch schwarze Wände, aber Christian meint wir werden es erst renovieren und dann als unser neues Labor einrichten. Ich darf dann mitbestimmen wie es eingerichtet wird. Ich könnte auch statt im Labor in ein Büro mit anderen PhDs aber dann wären das ein 4-5 Mann Büro und wahrscheinlich sehr klein. Dann bevorzuge ich doch das renovierte nach meinen Wünschen eingerichtete Labor ;-). Ich werde voraussichtlich diese Woche mit Chrisian nach Calgary fliegen zu einem Gerätetest, er weiß aber noch nicht wann, weil das Flugzeug und der Sensor gerade für den Test vorbereitet werden und er nicht weiß wann sie soweit sind dass es sich für uns lohnt zu kommen. Wenn ich Pech habe verpasse ich dann Paula und Eike die nächste Woche in Toronto sein werden.


unterwegs mit internationalen Sudenten
Am Mittwoch war Orientation Day für internationale Studenten an der Uni. Das war nicht nur gut um Leute kennenzulernen, sondern auch für jegliche Form von Info die man sich vorstellen kann. An diesem Tag hab ich ziemlich viele deutsche Austauschstudenten kennengelernt, aber auch Dänen, Spanier, Australier Kroaten, Chinesen, Amerikaner, Franzosen, Engländer usw. Die Deutschen waren aber eine der größeren Gruppen. 

 
Am Donnerstag habe ich mir ein Auto gemietet und bin nach Niagara Falls gefahren um mein Study Permit an der Grenze zu bekommen. Ursprünglich wollten drei meiner Mitbewohner mitkommen aber Mittwochabend haben alle abgesagt weil sie lieber arbeiten wollten. Ich bin also allein gefahren, weil ich unbedingt mein Study Permit brauchte um meine Sozialversicherungsnummer beantragen zu können. Ohne die gibt es nämlich keinen Arbeitsvertrag für mich und somit auch kein Gehalt. Da ich nicht wusste, wann ich diese Woche nach Calgary fliege und wie lange ich dort bleibe, war es also wichtig das am Donnerstag zu erledigen. Zumal Samstag bis einschließlich heute Labour Day gefeiert wird und dann die Wartezeiten an der Grenze endlos sind. Ich also nach Niagara Falls gefahren über die Rainbow Brücke in die USA und direkt wieder zurück nach Kanada um bei der Einreise meine Studienerlaubnis ausgehändigt zu bekommen. JAAA das wäre ja mal wieder zu einfach gewesen. Ich hatte den Brief von Einwanderungsbehörde dabei aber keinen Brief von der Uni, dass ich angenommen bin. Bin nicht davon ausgegangen, dass ich den brauche, weil ich ja alle notwendigen Unterlagen auf den Server der Behörde hochgeladen hatte.
Rainbowbridge; Grenzübergang USA
Oh man also ohne Studienerlaubnis nach zwei Stunden in der Grenzkontrolle wieder nach Kanada eingereist. Erstmal habe ich dann versucht ein Internetkaffe oder so zu finden um die Unterlagen auszudrucken, aber das hat nicht funktioniert. Dann war die Frage für mich: schau ich mir jetzt die Wasserfälle an oder fahr ich noch mal zurück nach Toronto (1:45h) und hol die notwendigen Unterlagen und fahr wieder her. Ich hatte ja meine Gründe an dem Tag gefahren zu sein und außerdem sagte mir ein kurzer Blick auf die Wasserfälle, dass ich nur so stock sauer war über die Situation, dass ich jetzt unmöglich Sightseeing machen kann. Also ich wieder zurück nach Toronto gefahren, (noch ne viertel Stunde im Stau gestanden) um die Unterlagen zu holen. Erst um 5 Uhr nachmittags machte ich mich wieder auf den Weg nach Niagara Falls, diesmal mit etwas besserer Stimmung, weil Julia inzwischen von der Arbeit zurück war und mitgekommen ist.
Julia und ich in Niagara Falls
In Niagara Falls hab ich  Julia dann auf der Rainbow Bridge rausgelassen und erneut die amerikanische und die kanadische Grenze überquert. Diesmal dauert es nur etwas über eine Stunde und endlich hatte ich meine Studienerlaubnis. Hab mich dann mit Julia im Hard Rock Cafe getroffen und wir haben uns dann zusammen Niagara Falls bei Nacht angeschaut.
Julia hatte in der Zeit ihre eigenen Erfahrungen mit der amerikanischen Grenzpolizei gemacht. Es ist anscheinend nicht erlaubt einfach auf der Reinbowbridge aus dem Auto zu steigen und auf der Brücke spazieren zu gehen (es gab einen Bürgersteig auf dem Leute spazieren gingen also haben wir uns nicht dabei gedacht). Kurz nachdem ich sie abgesetzt hatte wurde sie von 6-7 Grenzbeamten in voller Montur umringt. Sie haben sie kontrollier tauf Drogen und gefragt was sie vorhat, denn anscheinend nutzen Leute diese Stelle um sich für Selbstmord von der Brücke zu stürzen. Sie wurde abgeführt und musste dann erstmal in der Grenzkontrolle warten bis man anscheinend ihre Geschichte mit meinen Angaben verglichen hatte. Ich hab von alldem nichts mitbekommen und mich nur gewundert warum der Grenzbeamte so genau wegen meiner Mitfahrer nachgefragt hatte. HAHA naja Julia hatte also auch ein Grenzerlebnis. Genaueres dazu könnt ihr in ihrem Blog nachlesen unter: http://juliagoestoca.blogspot.ca/

Niagara Fälle bei Nacht

Niagara Fälle



Falls Avenue
Die Wasserfälle werden nachts von riesigen Scheinwerfern beleuchtet und sind somit auch im Dunkeln ein super Anblick.  Außerdem ist Niagara Falls voll auf Touristen ausgerichtet und somit gibt es unendlich viele Attraktionen, Casinos und alles möglich zu essen. Wir haben noch drei Stunden dort verbracht und sind dann erst um Mitternacht wieder heim gefahren.

Am nächsten Tag habe ich dann den ganzen ausstehenden Papierkram erledigt. Hab jetzt eine Sozialversicherungsnummer, einen Arbeitsvertrag und inzwischen auch einen TA (Teaching Assistant) – Kurs. Als TA muss ich dieses Semester nur benoten und somit keinen Kurs leiten oder ähnliches. Das ist gut, weil dann meine TA-Aufgaben nicht mit meinem Calgary Trip kollidieren.
internationale Studenen am Aussichtspunkt auf Centre Island
Samstag war ich auf einem Ausflug für international Studenten. Wir waren auf Centre Island und haben so ne Art Picknick dort gemacht. Hab also endlich mal die Insel bei Tageslicht erkundet. Es ist wirklich ein riesengroßer Park. Es gibt einige Fahrgeschäfte, sowie einen Fahrradverleih und Bootsverleih auf der Insel. Außerdem sird die Seite zum Lake Ontarion von Stränden bestimmt. Ich war mit einer Kleineren Gruppe unterwegs, die diesmal von Dänen dominiert wurde (wir waren etwa 10 Leute und 4 davon Dänen). Endlich mal Leute, die in etwa in meinem Alter sind. Sind dann nachmittags noch in die Stadt gefahren und haben in einem eigentlich asiatischen Restaurant verschiedene kanadische Biersorten probiert.
 Das Lokal war direkt gegenüber von Honest Ed’s, einem großen Discount Laden in dem man alles bekommt. Ich bin zusammen mit Sidsel (dänische Austauschstudentin, 24) schnell noch rein und hab endlich günstige und Back-Springformen gekauft. Die hatte ich schon ne Weile gesucht weil ich immer nur so Brownie oder Tarte.-Formen finden konnte. In Honest Ed’s findet man wirklich alles und es ist echt viel billiger als in nem normalen Supermarkt. Denke da werde ich noch öfter vorbei schaun. Der beste Werbespruch von Honest Ed’s: Honest Ed’s it’s fort he Birds: CHEAP CHEAP CHEAP. HAHA echt zutreffend.
Kaum daheim angekommen hat Sidsel auch schon gefragt ob ich noch aufn Drink bei ihr vorbeikommen will. Sie hat fast ein Appartment im Studentenwohnheim mit Küche, Bad kleinem Lagerraum, Kleiderschrank und einem Schlafsofa mit Tisch. Denke da werden wir uns noch öfter treffen. Heute abend treffen wir uns wieder bei Hoops, eine Sports Bar in der Nähe der Uni.
Aussicht von der Dachterrasse

Gestern war ich bei einem Fußballspiel von der Uni Mannschaft zuschauen. Es war kostenlos also bin ich einfach mal hin. Hab in der Halbzeitpause bei einem kleinen Wettkampf einen Rucksack von Addidas gewonnen. Es gibt hier nicht wirklich ein Ligasystem wie in Deutschland für die Frauen also sind Spielerinnen auf die Uni Mannschaft angewiesen. Ich wird auf keinem Fall diesem Team beitreten, dann müsste ich wieder ständig trainieren und so und darauf hab ich keine Lust. Vielleicht probiere ich irgendeinen anderen Sport in einer Hobbymannschaft. mal sehen. Hab mich dann noch mit Leo, einem deutschen Austauschstudenten (22) getroffen und wir sind zusammen zu einer kleinen Party in der Innsenstadt gefahren, zu der wir eingeladen waren. Es war auf einer Dachterrasse eines Hochhauses dierekt an der Harbour Front mit unglaublichem Blick auf die Skyline. Eingeladen hatte Tobias ein Deutscher Austauschstudent, der bei Ian (ein Schotte) Couchsurfing gemacht hatte. Wir waren nur eine kleine Runde weil die Party von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts gehen sollte und ständig Leute kamen oder gingen. Die Party war zwar klein aber ich hab wieder ein paar Leute kennengelernt und die Aussicht war einfach unglaublich. Wird mir das Wohnhaus merken und mich mit jedem der mich besuchen kommt auf die Terrasse schmuggeln nur für die Aussicht, die man dort hat.
Petra und der Sonnenuntergang von der Dachterrasse aus
Soweit erstmal zu meiner letzten Woche. Ich hab mich hier inzwischen etwas eingelebt und werde auch erstmal nicht umziehen sonder ein paar Monate in meinem Zimmer bleiben. Meine Mitbewohner sind nett und vor allem ordentlich und das ist hier schon viel wert. Außerdem ist meine Miete ungewöhnlich günstig für hiesige Verhältnisse. Toronto ist einfach teuer und dann spare ich lieber an den Kosten für mein Zimmer. Diese Woche hab ich jeden Tag mindestens einen Bagel gegessen. Brittany arbeitet bei Canaidian Bagel und wenn sie den Laden schließt kann sie die übrigen Bagel mitnehmen. Da auch Essen hier ziemlich teuer ist habe ich das ausführlich genutzt. Sie hängen mir trotzdem noch nichht zum Hals raus, weil sie besser sind als das Brot, das man hier kaufen kann.
Da ich diese Woche nach Calgary fahre weiß ich noh nicht wann ich wieder Zeit haben werde zum bloggen. Dann habe ich bestimmt viel zu berichten bis dahin SEE YA.

Centre Island am Strand

Der zweitälteste Leuchtturm Kanadas am Hanlan's Point

 Ein paar Eindrücke von der Rooftop Aussicht:









Eindrücke von dem Niagara Falls Trip:
Benzinpreise hier

Roadtrip

Falls Avenue

Julia und ich im 4D Adventure Ride

Falls Avenue