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Dienstag, 29. Oktober 2013

Through Canadian National Parks/ Ontario Road Trip II

Killbear National Park
Nach Ottawa begann der Nationalpark Teil unseres Trips. Von Ottawa aus sind wir quer durch den Algonquin National Park zum Killbear National Park gefahren. Der Plan war für ein Picknick in Algonquin zu halten, aber nach nur zwei Minuten sind wir lieber wieder ins Auto geflüchtet um von den Mücken nicht aufgefressen zu werden. Auf der hälfte der Strecke sind wir außerdem in ein heftiges Gewitter geraten. Wir waren etwas besorgt denn für die Gegend gab es eine Hurrican Warnung und wir wollten die nächste Nacht in Killbear ja im Zelt verbringen.
sunset swimming
Dank Kirstens Fahrkünsten sind wir aber heil durch das Gewitter gekommen und waren nachmittags in Killbear, wo der perfekte Sonnenschein herrschte. Killbear war nur als Zwischenstop zum Killarney National Park geplant, aber hätten wir gewusst wie schön es dort ist wären wir vielleicht eine Nacht länger geblieben. 

we can see the thunderstorm ahaid
Leaving Ottawa we started the National Parks part of our trip. From Ottawa we drove through Algonquin National Park to get to Killbear National Park. The plan was to stop for a picnic in Algonquin, but after two minutes outside we jumped back into the car, of fear of being eaten alive by the mosquitoes. Half the way to Killbear we got into a huge thunderstorm. We got a little bit worried because there was a hurricane warning out for all of Georgian Bay and we wanted to spend the night in Killbear in a tent. Thanks to Kirsten’s driving skills we made it through the thunderstorm and when we arrived in Killbear in the afternoon we had the most perfect sunshine. Killbear was supposed to be just a stop over on our way to Killarney National Park, but if we had known how beautiful it is, we would have stayed longer.

sunset Killbear national Park
our campground
Unser Zeltplatz befand sich an einer Granitfelsküste der Georgian Bay und der Sonnenuntergang mit Räucherfisch zum Abendessen auf den Granitfelsen war einfach unglaublich. Den nächsten Tag sind wir dann auch noch bis um 2 Uhr Nachmittags geblieben und haben uns erst dann auf den Weg nach Killarney gemacht.

dinner on the rocks
Our campground was situated at the granite coast of Georgian Bay and the sundown with smoked fish for dinner while sitting on that granite, was incredible. Since it was so nice there, we stayed in Killbear until 2 pm in the afternoon and left late for Killarney National Park.



Killarney
Der kleine Ort Killarney liegt ziemlich abgelegen am nördlichen Ende der Georgian Bay. Abgelegenheit bedeutet hier tatsächlich etwa 70 km von der nächsten Stadt Sudbary entfernt aber dafür unmittelbar am National Park Killarney. Der Ort Killarney ist so klein dass die einzige Einkaufsmöglichkeit ein winziger Tante Emma Laden ist. Aber es gibt nen Eisladen nen Fish and Ships Shop der als Küstenort den jeweiligen Fisch des Tages anbiete, und ca 500 Einwohner. Ausserdem mussten wir feststellen, dass nicht wenige Leute nicht mit dem Auto sondern per Boot nach Killarney kommen.
Killarney National Park
The small town Killarney lies pretty remote at the northern end of Georgian Bay. That means 70 km from the next city Sudbury but on the other hand right next to the National Park Killarney. The town is so small that it just has a really small grocerie store, a place to buy ice cream, a fish and chips shop and a population of about 500 people. We also realized that a lot of people visit Killarney not by car but by boat.


Wir Mädels hatten uns vor allem für Killarney entschieden weil es dort im Juli wesentlich weniger Mücken als im Algonquin National Park gibt. Am nächsten Tag sind wir also auch direkt los haben uns ein Kanu gemietet, eine Karte des Nationalparks besorgt und los gings. Der Killarney National Park gefällt mir etwas besser Algonquin da man nicht nur von Wald sondern auch von Bergen umgeben ist. Wir hatten super Wetter und am Nachmittag hatten wir das Glück vom Kanu aus eine Bären Mutter mit ihren zwei Jungen beobachten zu können. Juhuuu Kanada und endlich einen Bären gesehen.


we saw this bear and her two baby bears from the canoe
We girls chose Killarney fort his trip because ist supposed to have way less mosquitos in July than Algonquin. So the next day we rented a Canoe, bought a map for the Park and off we went into the wild. Killarney National Park is different from Algonquin since it offers mountains apart from lots of forest. We had great weather and in the afternoon we got lucky and could watch a bear mom with her two kids from the canoe. YEAH finally got to see a bear in Canada.

the Crack
hiking up the Crack










 Den zweiten Tag verbrachten wir mit wandern. Die Route „The Crack“ war zwar nicht allzu lang aber dafür ziemlich steil und führte uns zu einem Aussichtspunkt über einen Großteil des Nationalparks. Auf dem Rückweg haben wir doch tatsächlich noch mal einen Bären sichten können. Diesmal aus dem Auto, da der Bär gemächlich am Straßenrand auf einem Felsen entlang lief.
view point of the Crack

We spent the second day hiking up the mountains. The Route is called the Crack and just 6 km long but it is quite steep and leads to a point with a great surround view of the park. On our way back to the Bungalow we got to see a bear again. This time we were in the car and the bear was just walking along the road.





Tobermory downtown
Am nächsten Tag gings dann auch schon weiter nach Tobermory, dem nächsten Nationalpark. Auf dem Weg dahin ging es über Manitoulin Island, die größte Binneninsel der Welt. Wir hatten einiges an Sightseeing auf der Insel eingeplant, einschießlich des Indianerreservats auf der Insel. Aber das stellte sich als total uninteressant heraus und daher waren wir schon zwei Stunden früher als geplant an der Fähre die uns nach Tobermory bringen sollte.

Flowerpot Island
Auf Tobermory kamen wir dann auch erst mitten in der Nacht an, vor allem, da ich die Adresse vom falschen Campingplatz rausgesucht hatte und wir erst nach einer kleinen Irrfahrt im stockdunkeln (Tobermory ist Teil der Dark Sky community und nachts sind alle Lichter aus) den Richtigen fanden.


The next day we left for Tobermory. Our way included a trip through Manitoutlin Island, where we had planned some sightseeing, including a first nations reserve. It turned out to be quite uninteresting and so we were at the ferry to Tobermory two hours early. We arrived in Tobermory in the middle of the night, after getting lost for half an hour in the dark until we were able to find the right Campground.
the caves at the coast
Tobermory liegt am südlich Rand der Georgian Bay auf dem Bruce Peninsula (eine Halbinsel) und ist vor allem bekannt für seine klüftige Felsküste, Schiffwracks und Flowerpott Island (Eine Insel mit besonderen Felsformationen die an Blumentöpfe erinnern). Folglich haben wir am nächsten Tag gleich mal eine Schifftour zu den Schiffwracks und rund um Flowerpott Island gemacht und dann den Rest des Tages in dem kleinen Ortzentrum verbracht. 
sunken ships










 Am zweiten Tag gings dann in den Nationalpark zum wandern rund um die Grotten und einigen Aussichtspunkten. Eigentlich hatten wir auch vor zu Baden aber bei der großen Grotte waren zu viele Touristen und das Wasser war eisig kalt. Die große Grotte ist vor allem eine Attraktion weil man durch ein Loch im Boden hinein klettern kann (das haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen). Außerdem ist es möglich von der Grotte nach draußen in die offene Bucht zu tauchen. 
Since tobermory is well known for its beautiful coast line and shipwrecks, the first trip was a sightseeing shiptour to see the shipwrecks and Flowerpot Island. The second day we had fun exploring the grottos and hiking the cliffs in the national park. We actually had planned on going for a swim but the water was freezing cold and at the grotto there was a crowd of Tourists.

Die Waghalsigen Kids sind allerdings lieber von den Klippen gesprungen und haben die Grotte links liegen lassen. Wir wollten eigentlich noch den letzten Tag in Tobermory am Strand verbringen aber leider hats geregnet und so gings zurück nach Toronto. In Toronto war das Wetter super und nachdem wir uns durch den hier typischen Verkehr gewuselt hatten sind wir in Toronto noch für ein paar Stunden an den Strand gefahren.





Niagara Falls
Maid of the Mist

Die letzten Tage gings dann noch zum shoppen in die USA und zu den Niagara Fällen und dank der Einladung von John und seiner Frau waren Mara und ich am letzten morgen mit den beiden auf dem Lake Ontario segeln. Nachmittags gings dann noch zu Toronto Island und den Abschluss des Besuchs bildete dann der Sonnenuntergang mit Sicht auf Torontos Skyline.
Toronto skyline
The last day in Tobermory started with rain so we headed back to Toronto where the weather was great and we had still some time to go to the beach. The last days we went to see the Niagara Falls, shopping in the US and thanks to the invitation of John and his wife, Mara and I got to go sailing on Lake Ontario. The final evening we spent on Toronto Island and a great view of the Toronto skyline in the sunset.





Killbear :



Killarney:






Tobermory :




Rattle Snake




Toronto :
Sailing on Lake Ontario



visit at Fort York

Sailing










Dienstag, 15. Oktober 2013

Summer in Canada/ Ontario Road Trip I


Mara, me and Kirsten on the CN Tower
Zurück in Toronto musste ich erstmal mit dem großen Wetter Unterschied klarkommen, denn hier waren inzwischen 20 Grad. Aber anderesets ist es super Wetter und das  musste dann doch genutzt werden, also gings am Wochenende raus und an den Strand auf Toronto Island oder einfach nur auf einen Drink in den Pub. Am 1. Juli war Kanada-Day. Das ist hier der Nationalfeiertag aber gleichzeitig war das auch der Geburtstag von meiner Freundin Clare. 
View over financial district of Toronto
Wir sind also in Kanadas Wonderland gefahren und haben den Tag mit Achterbahnfahren veerbracht und anschließend haben wir uns das Feurwerk in North York angesehen. Entgegen unsere Erwartungen war das aber ziemlich kurz (keine 10 Minuten) aber glücklicherweise hatte ich ein paar Bier im Rucksack und so haben wir uns einfach noch gemütlich ein paar anderen Leuten in den Park gesetzt (ok offiziel ist das hier nicht erlaubt aber wir haben es trotzdem gemacht).

Mill Street Brewery Tester
Back in Toronto I had to deal with the huge temperature difference because it was 20 degrees outside. On the other hand I had to use the opportunity and so I went to the beach on Toronto Island on the weekend. The first of July was Canada Day and also my friend Clare’s birthday so we went to Canada’s Wonderland and spent all day on rides. Afterwards we wanted to see the fireworks in North York but sadly they didn’t even go on for 10 minutes. At least I had brought some beer and so we could just hang out in the park with our drinks. (I know its not allowed officially but we did anyways.)

Down the CN Tower
Mitte Juli haben Mara und Kirsten mich aus Deutschland besucht. Wir kennen noch aus der Schulzeit und haben zusammen Fußball gespielt also war die Vorfreude auf den 
gemeinsamen Urlaub schon groß. Wenn man schonmal nach Kanada fliegt will man ja auch so einiges sehen und so haben sie die Gelegenheit genutzt und sind gleich für fast drei Wochen geblieben. Diese Zeit haben wir ziemlich gut gefüllt und direkt mal einen Trip durch halb Ontario gemacht. Das war auch super für mich weil viele Orte dabei waren, an denen ich noch nicht war. Natürlich gehörte auch Sightseeing in Toronto dazu und bei der Gelegenheit bin ich auch endlich mal auf den CN Tower hoch.

In July two of my friends from Germany, Kirsten and Mara came for a visit. I have known them for a long time and we used to play soccer together, so we were really looking forward to that holiday. If you come all the way to Canada you have to use the opportunity and try to see as much as you can, so they stayed for nearly 3 weeks. We filled them time really well and made trip through half Ontario. That was even great for me, because I got to see some places I hadn’t been to yet. We obviously also did some sightseeing in Toronto so I finally got to go up the CN tower.


Fiing the canon
Erster Halt auf unserer Reise war Kingston. Kingston liegt am Lake Ontario und noch bevor wir uns den Ort angesehen haben sind wir direkt mal zu Fort Henry gefahren. Ja auch Kanada hat ein bisschen Geschichte und Fort Henry ist Teil dessen. Es war ganz unterhaltsam vor allem weil die Mitarbeiter im Fort so tun wären sie britische Soldaten im Jahr 1867. Das Fort ist ziemlich gut erhalten vor allem weil es niemals angegriffen wurde.
Kingston selber war die erste kanadische Hauptstadt und mir haben vor allem die alten Häuser aus dem 19. Jahrhundert gut gefallen.


Ford Henry
First stop on our trip was Kingston. Kingston is situated at lake Ontario and even before checking out the city we headed directly for Fort Henry. Yes even Canada can offer some history and Fort Henry is a part of it. It was quite entertaining since all the employees at the fort pretend to be British soldiers in the year 1867. The fort is well preserved probably due to never actually having been attacked. Kingston itself used to be the first Canadian capital and I especially enjoyed the Houses from the 19th century.

Central Square Kingston
Von Kingston gings weiter nach Montreal und auf dem Weg dahin haben wir eine Schiffscruise durch die Thousand Islands des Lake Ontario gemacht und dank freiem Eintritt auch noch kurz beim Canada Village gehalten. Die Thousand Islands sind viele kleine Inseln auf denen besonderst die Reichen und Prominenten Kanadas ihre Ferienhäuser haben. Das Upper Canada Village ist ein Freilichtmuseum in dem wir uns noch mal einen Eindruck vom Leben in Kanada im 19. Jhd. machen konnten.


A church in Kingston

After Kinsgton we were driving towards Montreal. On our way we stopped for a ship cruise through the Thousand Islands of lake Ontario and thanks to free admission even at Canada Village (open air museum about life in the 19th century in Canada). The Thousand Islands are well known for being the holiday area for the rich and famous in Canada.





Place d'Armes Montreal
In Montreal lieben wir zwei volle Tage die wir überwiegend in den gepflasterten Gassen des alten Stadtkerns verbrachten. Obwohl wir uns in Montreal in der französischsprachigen Provinz Quebec befanden, war es übrigens gar kein Problem uns Englisch durch die Stadt zu bewegen. In Montreal hatten wir das erste Mal schlechtes Wetter. Bis dahin hatten wir jeden Tag über dreißig Grad gehabt und als es am letzten Abend anfing zu regnen dachte ich: endlich eine Abkühlung. 
The streets of old Montreal
Haha da hatte ich mich mal wieder verschätz. Ich hatte ja schon in Toronto einen sogenannten Rain Storm erlebt, bei dem im ganzen Norden Torontos der Strom ausgefallen war und in unsrerem Haus sogar über 24 Stunden. Aber bei dem hatte ich mich nicht draußen aufgehalten. JA und in Montreal waren wir grade unterwegs zum Auto, das keine 10 Minuten vom Haus entfernt war. Nach anfänglichem Tröpfeln hat kurz vor dem Auto so extrem geschüttet, dass wir nach wenigen Sekunden so nass waren als hätte jemand wirklich einen Eimer voll Wasser über uns ausgekippt. Ohne Witz eine Dusche ist harmlos dagegen. Wir waren also klitschnass und sind direkt wieder zurück zum Hotel.


sundown after the rainstorm
Basilica Monreal
We stayed in Montreal for 2 full days, spending most of the time in the streets of old centre of the city. By the way, although we were in French speaking Quebec, it was no problem to get along with just speaking English. In Montreal we encountered some bad weather for the first time. Until then we had had over 30°C and when it started raining on the last evening I thought: finally a way to cool down. HAH underestimated it a little bit. I had seen a Rain Storm in Toronto before, when all the power in north Toronto went off and our house was without power for over 24 hours, but I hadn’t been outside during that one. YES and in Montreal we were outside just on our way to get the car, no 10 minutes away from our hotel. After some light drizzle it was raining so badly when we arrived at the ca, as if somebody was emptying buckets full of water over our heads. No kidding, a shower is nothing compared to that. Totally wet we drove back to the hotel to get changed.

Parliament Ottawa
hallway in the parliament building
inside the parliament building
Unser nächstes Ziel war Ottawa, die Hauptstadt Kanadas. Ottawa hat mir mit Abstand am besten Gefallen. Die Gebäude im Zentrum der Stadt sind einfach schön und natürlich vor allem das Parlamentsgebäude. Dort kann man kostenlose Führungen machen, in denen man Einblick in die kanadsiche Regierung bekommt und natürlich auch in die Regierungsräume. Ziemlich cool. Abends ist im Sommer außerdem immer eine Lichtschau bei der das Parlamentsgebäude bestrahlt wird. Da  Thema war natürlich die kanadische Geschichte, also wieder was gelernt. 


Our next stop was Ottawa, the capital of Canada. I liked Ottawa best by far. The building in the centre of the city are beautiful and most of all the parliament. There are free tours through the parliament building that give you inside in the concept of the Canadian government. Pretty cool. On top of that, every summer there is a light show projected onto the parliament building. The topic this year was Canadian history so I even learned something.

 












In Ottawa:







In Montreal:

Inside the Basilica in Montreal
Chintown Montreal


 
Distillery District Toronto:







Thousand Islands and Canda Village:


Thosand Islands Lake Ontario